Zurüstteile für Dampfloks
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N98000.41 Älteres SNCF-Logo an Rauchkammertüren und Stirnseiten Neuheit 2025
Die hübsche 141 R der SNCF (Märklin 38141 und Trix 25141) ist eine Überraschung in vielfältiger Hinsicht; vermutlich wird es nicht bei der „1244“ des in Brugg/Schweiz ansässigen Vereins bleiben.
Mehrere technische Gründe sprechen dafür, in der Großserie eigentlich erhabene Strukturen wie Frontlogo, Loknummer und Fabrikschilder aufzudrucken: so und nur so wären abweichende Beschriftungen möglich. Zudem ist das Bedrucken von feinen erhabenen Strukturen schwierig und fehlerträchtig, weshalb der Untergrund eben sein sollte. (Modellbau ist immer die Wahl zwischen Pest oder Cholera). Mit einbaufertigen geätzten Logos, die auch für andere Modelle verwendbar sind, verschönern wir die Loks.
Die Ätzschilder sind auch für eine Vielzahl anderer Baureihen (Elloks – Dieselloks) verwendbar, wie diese kleinen Einblicke in das umfangreiche fotografische Schaffen von Martin Welzel zeigen: hier, hier und hier.
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N98000.42 Neueres SNCF-Logo an Rauchkammertüren und Stirnseiten Neuheit 2025
Es ist wie bei den „Keksen“ der Deutschen Bundesbahn: erst auf den zweiten Blick fallen die kleinen Unterschiede auf, die dann von einem Einzelprojekt (Mistral-Schild) zwangsläufig zu einer Bauteilvielfalt führen, weil Loks mit Mistral-Schild eben verschiedene SNCF-Logos an der Rauchkammertür trugen. Es ist eine zeitraubende Kunst, zu recherchieren, Originaldaten und Fotos zu beschaffen und das Teileprogramm so zu bestimmen, daß die wichtigsten Varianten realisierbar sind, das Programm nicht wie die „Reiskörner auf dem Schachbrett“ explodiert - und es logisch aufgebaut ist, Planbarkeit ermöglicht und mehrfaches Umnummern von Artikeln vermeidet. So können auch kleinste Bauteile riesigen Aufwand erzeugen, den man von außen nicht sehen kann.
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N98000.43 SNCF-Logo mit breiteren Strukturen Neuheit 2025
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N98000.44 NORD-Logo an Rauchkammertür Neuheit 2025
Klärungsbedürftig ist, warum das NORD-Logo und auch die Fabrikschilder (nicht nur an der 141 R) einen praktischen Tragegriff hatten. Man hat da sicherlich nicht an Eisenbahnfreunde mit besonderen Sammelleidenschaften gedacht. Der Schildersatz für mehrere Loks wird aus Neusilber geätzt.
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N98000.45 Schild „Mistral“ mit altem SNCF-Logo Neuheit 2025
Schnelle Fahrzeuge nach kräftigen Winden zu benennen, war wohl kein Einfall eines Autoherstellers, sondern eher der SNCF. Bis 1981 war der „Mistral“ der europaweit schnellste fahrplanmäßige Zug. Die „141 R“, im Modell neu aus der Lokfabrik Märklin, war anfangs die reguläre Zuglok; 1961 wurde sie nach Elektrifizierung der Strecke von der BB 9200 ersetzt. Die „Mistral-Dampfer“ - auch die in Mulhouse ausgestellte 241 P- trugen ein äußerst markantes Schild an der Rauchkammertür, das für HO-Maschinen aus Neusilber geätzt wird. Um am edlen Modell nicht mit Sekundenkleber zu arbeiten, ermöglicht die Größe bzw. Breite des Schildes ein Ankleben mit einem Stück Doppeltesa. Es ist aber auch für Elloks verwendbar; die BB 9200 sowie CC 7100 und CC 6500 waren auf der Relation Paris – Marseille – Nizza auch damit ausgestattet.
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N98000.46 Schild „Mistral“ mit neuerem SNCF-Logo Neuheit 2025
Aus dem praktischen Grund der leichteren Anbringung gibt es das Mistral-Schild im Verbund mit dem älteren sowie dem neueren SNCF-Logo. Zwei derart spezielle kleine Ätzteile präzise anzubringen, wäre fast unmöglich, wenn sie einzeln vorliegen. Weil es das Mistral-Schild in Verbindung mit älterem und neuerem SNCF-Logo gab, sind hier zwei Teilevarianten erforderlich. Wenn es für Elloks verwendet werden soll, kann das runde Logo leicht abgetrennt werden.
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N98000.47 Schild „Aquitaine“ für Elloks Neuheit 2025
Die CC 6572 in Mulhouse trägt dieses attraktive Schild, das aus Neusilber geätzt wird.
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N98000.48 Schild „Mistral“ für Elloks Neuheit 2025
Das Mistral-Schild in neuem Design für Elloks ist hier, hier und hier zu sehen. Die Neusilber-Ätzschilder sind natürlich exakt maßstabsgetreu, weil ihnen die Vermessung von Originalteilen zugrunde liegt.
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N98000.49 Schild „Capitole“ Neuheit 2025
Die Formensprache französischer Lokomotiven und Triebwagen ist sehr beeindruckend; auch bei der Beschilderung hat man sich sehr viel Mühe gegeben. Für Modellbahnhersteller, die dem Zwang unterliegen, aus einer Form viele Varianten zu generieren, ist das allerdings eher ein Alptraum. So werden diese markanten großen Schilder dann wohl nur aufgedruckt. Für Großserienhersteller ist auch der Einsatz von Ätzteilen ein Alptraum; die Befestigung ist nicht einfach, und die Gefahr von Reklamationen groß. Wer durch die Hallen in Mulhouse gegangen ist, weiß sicher: meine Lok muß diese schönen Schilder auch bekommen!
Auch sie werden aus Neusilber geätzt – natürlich exakt maßstabsgetreu.
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N98001.03 Tenderbeschriftung 01.10
Beschriftungen kann man bei verschiedensten Anbietern machen lassen, für das perfekte Ergebnis wird es aber auf die Methodik ankommen. Aufreibebeschriftungen sowie Siebdruck-Schiebebilder haben nicht selten den doppelten Nachteil, daß größere Strichstärke und Farbdichte zusammenkommen: die Anschrift wirkt unrealistisch stark und intensiv. Hier werden Schiebebilder durch Tampondruck erzeugt. Das ist sehr arbeitsintensiv und „unproduktive Handarbeit“, aber eben auch der einzige Weg für wirklich gute Beschriftungen, die stilistisch zu eventuell vorhandenen benachbarten (aufgedruckten) Anschriften passen.
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N98001.06 Aufschrift „Glückliches neues Jahr“
Es war ein netter Zug der Bundesbahn, hin und wieder Botschaften und Wünsche auf die Windleitbleche von einigen ihrer Lokomotiven zu malen: so auch „Glückliches neues Jahr“. Das tamponbedruckte Schiebebild sollte unbedingt mit Hilfe von Weichmachern aufgetragen werden. Und wer nicht dauerhaft damit herumfahren möchte, legt sich eine weitere Garnitur Windleitbleche zum jahreszeitangepaßten Austausch bereit.
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N98001.14 Tenderbeschriftung der 01 014 (Bw Erfurt)
Die 01 114 des Bw Erfurt trug auf ihrem Tender eine markante politische, aber freundliche Aufschrift: "Deutscher - Deine Heimat", die sich deutlich von den vielfältigen politischen Parolen auf Lokomotiven unterschied. Anlaß war die schon in den 50iger Jahren diskutierte Wiedervereinigung. Wer hätte damals gedacht, daß es heute möglich ist, mit nur einmaligem Umsteigen von Köln nach Erfurt zu gelangen? Das Bild auf dem Tender einer DDR-Lokomotive ist längst Wirklichkeit geworden. Eines der seltenen Vorbildfotos findet man in einem EK-Buch. Der Tampondruck der Schiebebilder gewährleistet, daß auch die feinsten Strukturen wiedergegeben werden können.
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N98010.01 Umrüstsatz BR 10
Mit diesem kleinen Umbausatz kann das schöne N-Modell der BR 10 weiter verfeinert werden: mit exakt passenden Blechen kann die Aussparung in der Frontschürze geschlossen werden, ohne den Seitenausschlag der Vorlaufradsätze zu beeinträchtigen; fein geätzte Neusilber-Fensterrahmen verschönern das Führerhaus.
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N98024.02 Windleitbleche BR 24, bis zur Pufferbohle reichend
Auch bei der BR 24 gibt es eine Reihe markanter Detailunterschiede. So sind die Frontschürzen unterschiedlich stark geneigt, sodaß sich schon damit unterschiedliche Windleitbleche ergeben. Um minimalinvasiv Variationen in den Fahrzeugpark zu bringen, begnügen wir uns mit zwei neuen Windleitblechen, die genau auf das Fleischmann-Modell abgestimmt sind – und mit hauchdünnen Strukturen glänzen. Das Windleitblech 98024.02 endet an der Vorderkante der Pufferbohle.
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N98024.03 Windleitbleche BR 24, über die Pufferbohle hinaus reichend
Diese Teilevariante ragt deutlich über die Pufferbohle hinaus; mit der längeren Fläche verändert sich der Eindruck von der Lok: sie wirkt größer!
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N98052.04 Schneepflug BR 52
Eine exakte Nachbildung eines Schneepfluges für die BR 52 ist entstanden, wie er noch heute an einigen Museumsloks zu finden ist. Das winklig und maßlich exakte Ätzteil kann unter der Pufferbohle angeklebt werden. Der Pflug an der 52 3865-6 Im Eisenbahnmuseum Nördlingen hat einen auffälligen Warnanstrich, den diese Lok in den 80iger Jahren tatsächlich hatte. Das Aufbringen eines gleichmäßig breiten Warnstreifens, der den Außenkonturen folgt, wird aber zu einem großen Problem werden. Die sinnvollste Lösung ist ein separates Blech (98052.05), das mittels Schablone zweifarbig lackierbar ist.
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N98057.20 Halterung für Leitungen
Ein Reparaturfall hat zu diesem kleinen, feinen Bauteil geführt.
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N98062.02 Kleine Windleitbleche für BR 62
Im Interesse der Großserientauglichkeit sind die Windleitbleche vieler Dampflokmodelle als Spritzgussteil gefertigt worden; überlackieren und anstecken - fertig. Dazu müssen sie aber in allen Bereichen eine Mindestmaterialstärke haben! Beim optischen Vergleich mit dem großen Vorbild fällt die Materialstärke aber störend auf: der Vorteil verkehrt sich zum Nachteil. Es werden also neue Windleitbleche entwickelt, Materialstärke 0,2 mm, die präzise und sicher angebaut werden können. Die kleinen Windleitbleche sind nur für DB-Loks verwendbar.
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N98062.03 Mittelgroße Windleitbleche für BR 62
Ob große oder kleine Windleitbleche: die Rahmenbedingungen der Großserienherstellung sind dieselben: die Mindestmaterialstärke muß eingehalten werden, und das führt in kleineren Maßstäben unvermeidbar zu überdimensionierter Materialstärke.
Der Umstieg auf Ätzteile ist ein mehrfacher Vorteil, weil man nicht nur dünnere Teile und Versorgungssicherheit bekommt, sondern zudem viel leichter als in Großserie feinste Detailunterschiede realisierbar sind. Die großen Windleitbleche sind horizontal geteilt; die obere Hälfte konnte zu Wartungszwecken abgeklappt werden; diese Scharniere sind von Lok zu Lok unterschiedlich, ebenso die Neigung des oberen Bereichs.
Die neuen Teile sind selbstverständlich auf die vorhandenen Aufnahmelöcher abgestimmt. Interessanterweise hatten die Loks unterschiedlich große Windleitbleche; das Bauteil 98062.03 ist die „mittelgroße“ Variante.
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N98062.04 Große Windleitbleche für BR 62
Gäbe es nicht dieses schöne Foto aus der „Eisenbahnstiftung“, dann würde es kaum auffallen, daß es bei den wenigen Loks der BR 62 unterschiedlich hohe große Windleitbleche gab, die auch in der Länge variierten. Anwenderfreundliche Konstruktion mit Montagehilfe.
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N98062.20 Aufstiegsleitern am Wasserkasten der Tenderloks BR 62
Da, wie berichtet wurde, die Leitern am Kohlenkasten der Fleischmann-BR 62 gern abbrechen, wurden filigrane, geätzte Leitern neu entwickelt. In eine U-förmig gefaltete Konstruktion (Wandhalter und Holme) wird eine feine Sprossenebene eingeschoben und verlötet. Und dieser Umbausatz wird vier Leitern enthalten: eine zum Ausprobieren, zwei zum Anbauen, und die vierte als Reserve.
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N98062.21 Aufstiegsleitern am Kohlenkasten der Tenderloks BR 62
In gleicher Methodik wie beim Bauteil 98062.20 wurden die Leitern am Kohlenkasten entwickelt.
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N98085.01 Pufferbohlen BR 85 (minitrix)
Während industrielle Hersteller so konstruieren müssen, daß das Modell in allen (un-)denkbaren Betriebslagen (insbesondere schlechte Gleislage mit Buckeln, Senken, engen Kurven) funktioniert, "darf" sich die Kleinserie engere Grenzen setzen - und weitaus bessere Gleislagen voraussetzen. Dann nämlich ist es möglich, die viel zu hoch sitzende Pufferbohle der an sich sehr schönen Lok auf vorbildgetreue Höhe zu bringen. Die Pufferbohle wird gekürzt und um etwa 1,5 mm niedriger gefeilt, sodaß das neue Ätzteil eine solide Unterlage hat. Müssen Modelle in den kleinen Spuren (N-Z) wirklich Beleuchtung haben? Sodaß überdimensionierte Lampen das Gesicht der Lok verderben? Wer darauf zu verzichten vermag, wird mit einem perfekten Anblick belohnt.
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Letzte Aktualisierung: 03.01.2026
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